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Erfahrungen, Gedanken, Ideen mit Yoga

Donnerstag, 15. mai 2008

Wenn sich etwas so entwickelt, wie du es die ganze zeit erhofftest, und es ist plötzlich so, zieht aber deine allgemeine Lebensenergie trotzdem nach unten... dann war auf jeden fall das Ego mit im Spiel.
von Anke
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Montag, 12. mai 2008
Zitat von Mirra Alfassa ("The Mother" , Mitbegründerin des Intergralen Yoga)
aus dem Buch "Der sonnenhelle Pfad" , Verlag: Sri Aurobindo Ashram Publication Department, Pondicherry, 1. Auflage 1984.

" Wenn du dich aufmerksam betrachtest, wirst du sehen, dass es so ist. Deine Schau vom Universum - das bist du im Zentrum und das Universum rund um dich herum. Deshalb gibt es keinen Platz für irgend etwas anderes. Es ist nicht das Universum, das du siehst: es bist du selbst, was du dort erblickst.
Deshalb musßt du am Anfang zunächst fähig sein, aus dem Ego herauszutreten.
Später muß es in einem gewissen Zustand der Nichtexistenz sein. Dann beginnst du, die Dinge so wahrzunehmen wie sie sind, von einem ein wenig höheren Standpunkt.
Aber wenn du wissen willst, wie die Dinge wirklich sind, mußt du vollkommen wie ein Spiegel sein: schwiegend, friedvoll, ubeweglich, unparteiisch, ohne Vorlieben und in einem Zustand totaler Empfänglichkeit. Und wenn du so bist, wirst du zu erkennen beginnen, daß es viele Dinge gibt, derer du nicht gewahr bist, die aber da sind und die anfangen, in dir aktiv zu werden."


von Anke veröffentlicht in: Artikel Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Sonntag, 11. mai 2008

Während traditionelle Interpretationen der Yoga Sutren ( "Kleines Samadhi" mit Patanjali  ) Askese und Weltabgewandheit als einen möglichen Yogaweg anbieten, verstehen moderne Interpreten wie z.B. T.K.V. Desikachar ( http://en.wikipedia.org/wiki/T._K._V._Desikachar ) der Yoga-Sutren nach Patanjali
Askese in einem anderen Sinn.
Sie hat heute nicht mehr die Abkehr von der äußeren Welt zum Ziel, sondern strebt einen inneren Entwicklungs- und Wandlungsprozess des Menschen an, der die innere Unabhängigkeit von äußeren Bedingungen zum Ziel hat, und es ermöglicht trotzdem "in der Welt" zu leben, und auch die materiellen Dinge zu leben, nur eben das eigene (Über)-Leben nicht mehr davon abhängig zu machen.

Persönliche Anmerkung:
Der moderen Weg ist schwieriger, da ich mich den materiellen gebundenheiten (Essen, Erotik, Geld, Besitz, Anhänglichkeiten, Karriere, Neid, Eidersucht,...) - übrigens auch eine Spielarten des Ego (  Egotalk II  ), meine ich - stellen muss und nöchte, es erfordert Wachheit und eine gute innere Feinabstimmung, und das darf und will geübt werden. :-)
Zeitgemäß, deshalb, weil einerseits die Extreme Trennung zwischen Weltensagung gegenüber Weltbejahung / gut und schlecht aufgehoben ist und außerdem, weil das Individuum in dieser Interpretation gestärkt wird, mit seiner Freiheit zu wählen und mit seiner Freiheit verantwortlich zu handeln.

Frohe Restpfingsten

von Anke veröffentlicht in: Artikel Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Freitag, 9. mai 2008
All Life is Yoga - Die praktischen Wurzeln des Integralen Yoga in der Bhagavadgita
Text: Integrale Yogaschule Hamburg
 
Sri Aurobindos Integraler Yoga, der östliche Weisheit und westliches Denken in sich vereint, ist ein philosophischer, psychologischer und lebenspraktischer Weg, dessen Tiefe und visionäre Kraft die Essenz der großen traditionellen Yogawege zu einer einzigartigen Synthese verbindet.

Die Bhagavadgita („Der Gesang des Erhabenen“) ist eine lebenspraktische Lehrschrift, in der die drei großen Yoga-Wege  (Jnana-, Bhakti- und Karma-Yoga) erläutert werden.
Auf diesem dreifachen Pfad kommen wir am leichtesten zur Unbedingtheit des Wissens, der Liebe und des Dienstes an dem Einen in allen Wesen und in seiner Schöpfung.“ (Sri Auro-bindo)

In der Bhagavadgita werden die psychologischen  und praktischen Voraussetzungen für einen Wachstumsprozess aufgezeigt, der alle Ebenen des menschlichen Wesens, das Denken, Fühlen und Handeln einbezieht, mit dem Ziel, das Leben mehr und mehr aus einem yogischen Bewusstsein heraus gestalten zu können.
Darüber hinaus macht die Bhagavadgita unmissverständlich deutlich, dass Konflikte und Lebenskrisen Chancen für den spirituellen Fortschritt darstellen.

Der Yoga der Bhagavadgita beruht auf der Entdeckung des seelischen Wesens, unseres ureigenen Wesenskern.
Je mehr wir mit unserem seelischen Wesen in Kontakt sind, desto deutlicher erwächst die „innere Führung“, desto klarer werden unsere Lebensziele und –aufgaben.
„Besser ist, das eigene Gesetz des Wirkens, swadharma, zu erfüllen, auch wenn es an sich noch fehlerhaft ist, als das Gesetz eines anderen, selbst wenn es vollkommener ist (Bhagavadgita III;35).
 
 
von Anke veröffentlicht in: Artikel Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Donnerstag, 8. mai 2008

Hab was ausprobiert:
In meiner friedvollen Mitte einfinde, im Herzen ruhen, oder in Meditation "verbunden" sein, ich stelle mir machmal auch eine weise Persönlichkeit (welche sag ich nicht :-) ) vor meinem Inneren Auge vor.... und dann mal checken welche Gefühle, Befindlichkeit, Worte, Bedürfnisse, Reaktionsdrang - jenachdem was mich gerade beschäftigt -  in dieser Energie stimmig sind - was nicht darein paßt - das ist Teil von Ego.



von Anke veröffentlicht in: Yoga Tagebuch Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Mittwoch, 7. mai 2008

Wenn ich sofort, ohne Luft zu holen, reagiere, weil ich nicht anders kann (keine anderen Möglichkeiten, Tunnelgefühl) - das ist Teil von (Anke)- Ego.


See you tomorrow, with a new episode of Egofishing

 

von Anke veröffentlicht in: Yoga Tagebuch Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Mittwoch, 7. mai 2008

Das gute alte Ego wird so viel und oft geschmäht, dass es mir schon wie eine Persönlichkeit mit einem fetten Grinsen, breitem Lachen und zerzausten Haaren um die Ecke zu schielen scheint, fertig für den nächsten Streich (so ein bisschen wie Jack Nicholson in einigen Rollen).

Ich hab mein Ego gern, schließlich ist es einer der mir nahestehendsten Figuren überhaupt, und außerdem habe ich Mitgefühl für etwas, dem das Existenzrecht so sehr abgesprochen wird, wie zurzeit.

Nun gut, Scherz beiseite (wieso eigentlich), wer sein Ego überwinden will, muss erstmal eins haben! Also, dann mal los! ... und wenn es dann doch irgendwann nervt, immer wieder gegen die gleiche Wand zu fahren, wenn Du Dich irgendwann mal - wie ich - über was anderes ärgern möchtest, als den immer gleichen Kram, dann kann mensch anfangen das Ego zu überwinden.

ABER WIE?
Wie kann ich das Ego von dem anderen Rest :-) unterscheiden?
WIE, WO, WANN lauert mir das Ego auf?

Nun ja ... Thats a lifelong aufgabe, aber es lohnt sich schritt für schritt vorzugehen, glaube ich, aber Du musst wissen, warum du es tust.

WAS strebst du für dich an?

Ich habe mir vorgenommen, hier in dem Blog niederzuschreiben, wenn ich Teile meines Egos eingefangen habe. Heute gehts mit Egofishing I los.

Herzliche Grüße

von Anke veröffentlicht in: Artikel Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Mittwoch, 30. april 2008

Und diese Sonne, diese Sonne
des göttlichen Lachens ist im Zentrum aller Dinge,
sie ist die Wahrheit aller Dinge!
Wir müssen lernen sie zu sehen,
sie zu fühlen,
sie zu leben

Sri Aurobindo

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Freitag, 25. april 2008

Gestern aben im Yogakurs: Sammlung, Katze, Sonnengruß, Vorbeuge aus dem Stand, eine Abfolge aus Wechsel zwischen 1. Heldenhlatung und Hund, Vorbeuge aus der Grätsche, Kamel (an der Wand), Kind, Drehsitz, Schulterstand, Fisch altenativ der liegende Schmetterling, Entspannung, Meditation.

Vor 2 Monaten (Februar) habe ich nach einer ähnlich anspruchsvollen Yogastunde im Artikel "Suche"
 meinen Zweifel mit dem Leistungs-Yoga (so empfand ich es) geäußert. Meine Suche nach spielerischen Formen zur Erweiterung von und mit Hatha-Yoga eingeläutet. Und dieses ist nach wie vor auch mein Motiv.

Es folte eine Magen Darm Grippe, Bronchitis, Ausgebranntsein, Lebensüberdruss, körperliche Erschöpfung, meiner Weigerung, mich permanent - und dann auch noch in meinem geliebten Yoga- anstrengen zu müssen.

Aber irgendwie hat der Schwund meiner körperlichen kraft sein Gutes: Ich reduziere mein Aktionen, mein Sprechen, meine Kontakte... es bleibt mir nichts anderes übrig, als mich irgendwo in mir einzufinden, wo ich Ruhe und Frieden habe, wo ich still sein kann mit mir...

Ich kann nicht genau sagen WO diese ist in mir (manchmal an einem sehr sehr stillen Ort irgenwo am Grunde meines Beckenraumes, manchmla ist es mehr die Brustmitte), aber es ist gut. Ein Rückzug von dem, was mir Energie raubt. Ich möchte mich ausruhen.

Gestern bei dieser oben beschriebene Yogastunde habe ich mich gewundert: Es war gar keine Kraftauffand nötig, ich habe mich körperlich nicht angestrengt, mich nicht unter Druck gesetz, teilweise sogar die Ohren zu gemacht gegenüber dem, was der Lehrer sagte - und einfach in meinem Tempo mit mir allein mich bewegt... die Energie war da, sie kam nicht über die Muskeln und über den Willen, aber sie war da... und es war schön.

von Anke veröffentlicht in: Yoga Tagebuch Community: Yoga, Feldekrais, Reiki
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Mittwoch, 9. april 2008

Zur Vorbereitung ermpfehle ich die Wiederholung der vorhergehend beschrieben Übung (mit Fokus Rumpfstabilität).

Gehen Sie also wieder mit der aktiven Ausatmung (Rippenbögen sind leicht nach innen bewegt, Zwerchfell bewegt sich Richtung Brustraum, Beckenboden angespannt, Bauch- und Unterrückenmuskeln sind aktiv) in die Schulterbrücke hinein.

Erfahren Sie einige Atemzüge (auch im Einatem) lang IN dieser Haltung die Stabilität.

Nun führen Sie den rechten und linken Arm unter den Rücken und verschränken dort die Hände und drücken die Handkanten kräftig in den Boden. Beckenboden ist weiterhin angespannt (Schutz des Unterrückens nun um so wichtiger, da Sie ein- und ausatmend in der Schulterbrücke arbeiten). Heben Sie nun abwechseln die Schultern an, so dass Sie die Schulterblätter nach innen, unten ziehen können. Das Brustbein noch ein wenig Richtung Kinn beugen und den Nacken dehnen.

Beobachten Sie und spielen Sie: Wo wenden Sie Kraft auf (mit den Handkanten?, Im Unterrücken?, In den Schultern ?, In den Oberschenkeln ?, in den Füssen?) ... Spielen Sie achtsam in dieser vielseitigen Haltung, indem Sie den Kraftaufwand so verlagern, dass er geringer wird. Streben Sie einen wie eine Brücke "schwebenden" Rumpf an und genießen Sie die Dehung der oberen und unteren Rumpfseite.

Mit ruhigem ein- und ausatmen in der Haltung verweilen, bis sie selbst beenden möchten.

Zum Auflösen, wieder die Fersen heben, die Arme hinter den Kopf führen, den Rücken Wirbel für Wirbel am Boden ablegen, bis das Becken liegt, streichen Sie die Gesäßmuskeln Richtung Füsse aus, und führen Sie zum

Ausgleich
Apansana aus: Beine + Knie locker auf dem Bauch liegen lassen, ausatmend mit den Händen die Knie achtsam weiter Richtung Rumpf bewegen, einatmend, wieder loslassen, so dass eine Massage, Dehung des Unterrückens bewirkt wird.

Hat's geklappt?

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