Yoga becomes Lebensfreude
Gestern aben im Yogakurs: Sammlung, Katze, Sonnengruß, Vorbeuge aus dem Stand, eine Abfolge aus Wechsel zwischen 1. Heldenhlatung und Hund, Vorbeuge aus der
Grätsche, Kamel (an der Wand), Kind, Drehsitz, Schulterstand, Fisch altenativ der liegende Schmetterling, Entspannung, Meditation.
Vor 2 Monaten (Februar) habe ich nach einer ähnlich anspruchsvollen Yogastunde im Artikel "Suche" meinen Zweifel mit dem Leistungs-Yoga (so
empfand ich es) geäußert. Meine Suche nach spielerischen Formen zur Erweiterung von und mit Hatha-Yoga eingeläutet. Und dieses ist nach wie vor auch mein Motiv.
Es folte eine Magen Darm Grippe, Bronchitis, Ausgebranntsein, Lebensüberdruss, körperliche Erschöpfung, meiner Weigerung, mich permanent - und dann auch noch in meinem geliebten Yoga- anstrengen
zu müssen.
Aber irgendwie hat der Schwund meiner körperlichen kraft sein Gutes: Ich reduziere mein Aktionen, mein Sprechen, meine Kontakte... es bleibt mir nichts anderes übrig, als mich irgendwo in
mir einzufinden, wo ich Ruhe und Frieden habe, wo ich still sein kann mit mir...
Ich kann nicht genau sagen WO diese ist in mir (manchmal an einem sehr sehr stillen Ort irgenwo am Grunde meines Beckenraumes, manchmla ist es mehr die Brustmitte), aber es ist gut. Ein Rückzug
von dem, was mir Energie raubt. Ich möchte mich ausruhen.
Gestern bei dieser oben beschriebene Yogastunde habe ich mich gewundert: Es war gar keine Kraftauffand nötig, ich habe mich körperlich nicht angestrengt, mich nicht unter Druck gesetz, teilweise
sogar die Ohren zu gemacht gegenüber dem, was der Lehrer sagte - und einfach in meinem Tempo mit mir allein mich bewegt... die Energie war da, sie kam nicht über die Muskeln und über den Willen,
aber sie war da... und es war schön.
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